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Kanton Zürich
05.07.2022
05.07.2022 18:13 Uhr

Feuerlauf: Veranstalter muss weiter bibbern

Der Teambuilding-Event auf der Halbinsel Au endete fatal. 25 Personen holten sich Mitte Juni beim Feuerlaufen Verletzungen an den Füssen. (Archivbild)
Der Teambuilding-Event auf der Halbinsel Au endete fatal. 25 Personen holten sich Mitte Juni beim Feuerlaufen Verletzungen an den Füssen. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/POLIZEI ZH
Der fatale Feuerlauf-Event von Mitte Juni auf der Halbinsel Au ist aktuell Sache der Polizei. Die Verletzten des Teambuilding-Events der Goldbach Group haben noch bis Mitte September Zeit, Anzeige gegen den Veranstalter einzureichen.

Erst wenn die dreimonatige Frist für Strafanzeigen abgelaufen ist, kann die Kantonspolizei Zürich weitere Schritte einleiten, wie es dort am Dienstag auf Anfrage hiess.

Ob und wie viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer des schiefgelaufenen Teambuilding-Events bisher Anzeige erstatteten, gibt die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.

25 Personen mit Verbrennungen

Das gemeinsame Feuerlaufen von etwa 150 Mitarbeitenden der Goldbach Group auf der Halbinsel Au in Wädenswil hatte am 14. Juni für 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fatal geendet. Sie holten sich Verbrennungen an den Füssen. 13 von ihnen mussten mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.

Der Gang über glühende Kohlen wird als Ritual betrachtet. Richtig ausgeführt, sollte es solche Verletzungen wie bei diesem Anlass eigentlich nicht geben. Ausschlaggebend sind unter anderem die verwendete Holzart, die gelaufene Geschwindigkeit und die Tageszeit, weil wichtig ist, die Glut sehen zu können. Gemäss Experten wurden diese Vorgabe auf der Halbinsel Au nicht überall eingehalten.  

Keystone-SDA/ red.