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Züriberg
15.07.2022

Zürich-Neumünster holt Meistertitel

Bei den Junioren löste Zürich-Neumünster den Vorjahressieger Illnau-Effretikon als Zürcher Gruppenmeisterschaftssieger ab.
Bei den Junioren löste Zürich-Neumünster den Vorjahressieger Illnau-Effretikon als Zürcher Gruppenmeisterschaftssieger ab. Bild: zvg.
Bei den auf der Schiesssportanlage in Höngg ausgetragenen Elite- und Junioren-Finals der Zürcher Gruppenmeisterschaft Gewehr 50 m schwang Zürich-Neumünster obenaus.

Kürzlich wurden auf der Schiesssportanlage in Höngg der Elite- und der Junioren-Final der Zürcher Gruppenmeisterschaft Gewehr 50 m ausgetragen. Dabei konnte das Team aus Dielsdorf im ­Elite-Wettkampf den Titel erfolgreich verteidigen. Bei den Junioren löste Zürich-Neumünster den Vorjahressieger Illnau-­Effretikon als Zürcher Gruppenmeisterschaftssieger ab.
Mit einem Vorsprung von 13 Punkten auf ihren nächsten Verfolger Zürich-Neumünster bzw. 17 Punkte auf die Gruppe aus Winterthur-Stadt waren sie eine Klasse für sich und durften den Titel­gewinn verdient für sich beanspruchen.
Bei den Junioren fiel die Entscheidung bedeutend weniger deutlich aus. In den drei Qualifikationsrunden war das Team aus Zürich-Neumünster zwar immer unter den drei besten Gruppen anzutreffen, stand aber nie zuoberst in der Rangliste. Der Finaltag war dann aber ihr Tag! Mit einem knappen Vorsprung von 2,9 Punkten konnten sie die Gruppe aus Glattfelden, mit der sie in den Vorrunden abwechslungsweise die Plätze zwei und drei tauschten, in die Schranken weisen und auf den zweiten Schlussrang zurückdrängen. Der Abstand zum drittplatzierten Dielsdorf war dann bereits erheblich.

Einige Abmeldungen

Was den durchaus positiven Gesamteindruck der Finalwettkämpfe etwas beeinträchtigt, ist laut einer Medienmitteilung der Umstand, dass sich sehr viele – eigentlich zu viele – Gruppen von der Finalteilnahme kurzfristig abgemeldet hatten. Dies, obwohl sie sich für den Final qualifiziert hatten. «Die Teams, die angetreten sind, haben sich einen fairen und spannenden Wettkampf geliefert. Und genau für diese Gruppen haben wir den Final ausgerichtet. Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst!», liess sich Wettkampfleiterin Simona Ferrini in der Mitteilung zitieren. Man habe sich glücklicherweise von solch enttäuschenden Ereignissen das Engagement und den Enthusiasmus für den Sport nicht nehmen lassen.

(e.)