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Züriberg
19.07.2022
19.07.2022 12:20 Uhr

Ausstellung der Witikerin Mimi Langraf

Alte Kirche Witikon (1935).
Alte Kirche Witikon (1935). Bild: zvg.
Die Bilderausstellung von Mimi Langraf, welche von 1935 bis 1967 in Witikon lebte und arbeitete, ist Teil des Kunstsommers Witikon. Die Ausstellung im Gesundheitszentrum Witikon ist täglich geöffnet bis am 24. August.

Die 1896 in Wien geborene Malerin Mimi Langraf zog mit ihrer Familie nach dem Ersten Weltkrieg nach Luzern und 1929 weiter nach Zürich und wohnte ab 1935 in Witikon, wo sie bis zu ihrem Tod 1967 lebte und arbeitete. Neben atmosphärischen Bildern von Reisen hat die Künstlerin ihr Atelier oder sich und Fremde porträtiert. Dann ist in ihren Bildern eine interessante Entwicklung von der Figuration hin zur Abstraktion erkennbar. Die späteren Werke sind expressiv, grossformatig und haben Namen wie «Die Propheten» oder «Geschehen im Dunklen». Die Ausstellung lädt uns ein auf eine Reise durch die dargestellten Eindrücke aus dem Leben einer passionierten Malerin.
Das Werk von Mimi Langraf weist sie als wichtige Vertreterin der Kunstentwicklung des 20. Jahrhunderts in der Schweiz aus. Sie leistete mit ihren Bildern einen entscheidenden Beitrag zur organischen Entwicklung von der konkreten hin zur abstrakten Gestaltungsweise. Ein Besuch lohnt sich also besonders.

www.mimilangraf.com, Gesundheitszentrum Witikon, Kienastenwiesweg 2, 8053 Zürich, bis 24. August,  Öffnungszeiten Ausstellung täglich: 9–20 Uhr. 

(red.)