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Freizeit
07.09.2022
05.09.2022 18:31 Uhr

Kulturpfad am Pfäffikersee führt in die Pfahlbauzeit

Solche Spindeln benutzten die Pfahlbauer am Pfäffikersee. Ein neuer Weg informiert auf 6,6 Kilometer Länge über das Leben unserer Vorfahren.
Solche Spindeln benutzten die Pfahlbauer am Pfäffikersee. Ein neuer Weg informiert auf 6,6 Kilometer Länge über das Leben unserer Vorfahren. Bild: Baudirektion Zürich
Wer sich dafür interessiert, wie die Menschen vor 3000 bis 6000 Jahren gelebt haben, kann sich ab sofort auf einem neuen Pfahlbauweg am Pfäffikersee informieren. Mit dem Weg wird auch die Fundstelle Wetzikon-Robenhausen, die zum Unesco-Welterbe gehört, zugänglich gemacht.

Zwischen Pfäffikon und Wetzikon kann entlang des Sees viel Spannendes über die Pfahlbauten aus der Jungstein- und Bronzezeit entdeckt werden, wie die kantonale Baudirektion mitteilte. Auf 6,6 Kilometer Länge gibt es zehn Stationen mit Tafeln sowie mit innovativen Stelen.

Diese enthalten Objekte aus der Pfahlbauzeit. Mittels QR Code können Wissenswertes, Spiele und Geschichten zur Pfahlbauzeit abgerufen werden. Der Weg ist rollstuhlgängig und kinderwagentauglich. Es gibt sanitäre Anlagen, Feuer- und Badestellen.

Die Pfahlbauer lebten an See- und Flussufern. Von ihren Häusern sind vor allem die in den Boden gerammten Pfähle sowie Abfallschichten vorhanden. Der feuchte Untergrund hat die Reste gut konserviert, so dass Fischernetze, Pfeilbögen, Speisereste und Hüte aus Lindenbast zeigen, wie diese frühen Bauern gelebt haben.

Keystone-SDA