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Zürich Nord
14.09.2022
14.09.2022 10:29 Uhr

Wahlauftakt der SVP für Sicherheit und Freiheit

Die Kandidierenden für den Kantonsrat (v. l.): Nadia Coletti, Claudia Wey-Meier, Stephan Iten, Carolina Knapp, Peter Schick, Ernst Stocker, Natalie Rickli, Bernhard Im Oberdorf, Bruno Wohler, Michele Romagnolo und Reto Brüesch. In der Mitte Regierungsrätin Natalie Rickli und Ernst Stocker. Nicht anwesend waren: Christian Mettler und Raffaela Turchi.
Die Kandidierenden für den Kantonsrat (v. l.): Nadia Coletti, Claudia Wey-Meier, Stephan Iten, Carolina Knapp, Peter Schick, Ernst Stocker, Natalie Rickli, Bernhard Im Oberdorf, Bruno Wohler, Michele Romagnolo und Reto Brüesch. In der Mitte Regierungsrätin Natalie Rickli und Ernst Stocker. Nicht anwesend waren: Christian Mettler und Raffaela Turchi. Bild: Pia Meier
Die SVP 11 lud zum traditionellen Puurezmorge auf dem Bauernhof Schumacher im Affoltemer Unterdorf ein. Neben Ansprachen von Regierungsrätin Natalie Rickli und Regierungsrat Ernst Stocker (beide SVP) wurden die Kandidierenden für den Kantonsrat vorgestellt.

Der traditionelle Puurezmorge auf dem Bauernhof Schumacher erfreute die Gäste mit einem grossen Frühstücksbuffet. Zudem konnten Kuchen und später Grilladen genossen werden. Der jährlich stattfindende Anlass bietet aber ebenfalls die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Auch dieses Jahr war der Andrang gross und die Stimmung unter den Anwesenden bestens. Der Anlass stand ganz im Zeichen der bevorstehenden Regierungsrats- und Kantonsratswahlen.

Unter den Gästen der SVP 11, die den Anlass organisiert hatte, waren Regierungsrätin Natalie Rickli und Regierungsrat Ernst Stocker (beide SVP). Rickli und Stocker kandidieren für eine weitere Amtszeit. Zudem waren Martin Hübscher, Fraktionspräsident SVP, und Domenik Ledergerber, Präsident SVP Kanton Zürich, anwesend. Weiter waren Nationalrat Mauro Tuena (SVP) und Camille Lothe, Präsidentin SVP Stadt Zürich, auf den Bauernhof gekommen.

Für Sicherheit und Freiheit

Alle Redner und Rednerinnen forderten die Anwesenden auf, wählen zu gehen, damit die SVP im Parlament wieder stärker vertreten sei. Natalie Rickli, Gesundheitsvorsteherin, verwies in ihrer Ansprache auf den Slogan Sicherheit und Freiheit. Angesichts der Krisen Corona und Ukraine-Krieg seien diese beiden Werte besonders wichtig. Sie persönlich würden die Themen Sicherheit und Freiheit begleiten, seit sie politisiere. Sie sei deshalb in der richtigen Partei. Zudem wies sie darauf hin, dass die Versorgungssicherheit der Schweiz betreffend Energie zentral sei, so wie es die SVP schon immer gesagt habe. Die SVP wolle im Kanton Zürich eine klar bürgerliche Politik, welche die Sicherheit, einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort und Wohlstand garantiere.

Ernst Stocker, Finanzdirektor, wies darauf hin, dass der Kanton Zürich die derzeitigen Krisen, Corona und Ukraine-Krieg, gut meistere, nicht zuletzt dank der klaren Verhältnisse in der Regierung. Der Kanton sei hervorragend unterwegs. «Strom, Sozialwerke und Essen sind wichtiger, als Häuser mit dem Namen Mohr umzutaufen», bemerkte er. Auch das Thema Feuerwerk am Zürifäscht sei nicht diskussionswürdig. Dies seien nur Banalitäten in der heutigen Zeit. «Was ist wichtig?», fragte er in die Runde. «Gibt es denn zu wenig echte Sorgen»? Er verwies auf die wirklich wichtigen Themen wie Sicherheit, AHV und Gesundheitswesen. Diese sollten so weiterbestehen wie bisher, so Stocker.

Er verglich zudem die Inflation in EU-Ländern wie Spanien mit der Schweiz. «Bei der Inflation hat das Geld weniger Wert», betonte er. Das sehe man beim Euro. Die Schweiz habe zwar auch Inflation, aber viel weniger als die umliegenden Länder. «Der Schweiz geht es gut», betonte er. Die Schweiz sei aber mitten in Europa. Wenn es der EU und damit dem Euro schlecht gehe, habe dies auch Auswirkungen auf die Schweiz. Er forderte die Anwesenden auf, für die Werte der Schweiz und des Kantons Zürich einzustehen. «Wir verfolgen diese weiterhin.»

Abschliessend stellte Wahlkampfleiter und Kantonsrat Peter Schick die Kantonsräte der Kreise 11 und 12 vor. Anwesend waren die Kandidierenden Nadia Coletti, Claudia Wey-Meier, Stephan Iten, Carolina Knapp, Peter Schick, Bernhard Im Oberdorf, Bruno Wohler, Michele Romagnolo und Reto Brüesch. Die Wahlen finden am 12. Februar 2023 statt.

Regierungsrätin Natalie Rickli spricht zu den Anwesenden. Bild: Pia Meier
Pia Meier