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Zürich 2
11.11.2022
17.11.2022 09:24 Uhr

Regierungsrätin Jacqueline Fehr predigt in der Kirche Enge

«Religionsministerin» Jacqueline Fehr.
«Religionsministerin» Jacqueline Fehr. Bild: zvg
Im Rahmen der Woche der Reli­gionen hält Regierungsrätin Jacqueline Fehr die Predigt im Gottesdienst vom 13. November in der Kirche Enge. Als weitere Gäste wirken Rabbiner Ruven Bar-Ephraim und Imam Fahredin Bunjaku mit.

«Seht, wie lieblich ist es – wenn Geschwister beieinander wohnen.» Dieser Vers aus Psalm 133 steht als Wunsch und Verheissung über diesem von Pfarrerin Jacqueline Sonego Mettner initiierten und geleiteten Gottesdienst.

Jacqueline Fehr ist seit 2015 Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern. Damit ist sie auch «Religionsministerin» im Kanton Zürich und setzt sich profund mit der Bedeutung der Religion und der Religionsgemeinschaften auseinander. Sie spricht zum Beitrag von Judentum, Christentum und Islam für den Zusammenhalt, die menschliche Anteilnahme und die ethische Orientierung in einer fragilen Gesellschaft.

Wie kann der Glaube in Judentum, Christentum und Islam gelebt werden, so dass er zu einer Quelle für menschliche Solidarität, Anteilnahme und ethischer Orientierung wird? Diese Frage verbindet die drei mitwirkenden Geistlichen der monotheistischen Religionen.

Rouven Bar-Ephraim wirkt seit 2007 als Rabbiner der Jüdischen Liberalen Gemeinde Or Chadasch in Zürich. Fahredin Bunjaku ist Imam der albanischen Moschee in Schwamendingen. Jacqueline Sonego Mettner ist Pfarrerin im Kirchenkreis 2 der Kirchgemeinde Zürich.

Die Psalmen sind das Gebetbuch von Juden und Christinnen. Entsprechend wird in diesem Gottesdienst die Psalmvertonung «Beatus vir» von Claudio Monteverdi zu hören sein, mit dem Bach Ensemble Zürich und dem Barock Ensemble der ZHDK, geleitet von Ulrich Meldau.

Zu diesem dem interreligiösen Dialog gewidmeten Gottesdienst sind alle Interessierten – unabhängig von ihrer Konfession oder Religion – eingeladen.

Sonntag, 13. November, 10.30 Uhr, Kirche Enge

(e.)