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Stadt Zürich
06.01.2026
06.01.2026 22:07 Uhr

Neue Busgarage in Oetwil am See

Die VBZ kaufen eine Busgarage in Oetwil am See. (Symbolbild)
Die VBZ kaufen eine Busgarage in Oetwil am See. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Der Zürcher Stadtrat bewilligt 65,4 Millionen Franken für den Kauf und Ausbau einer neuen Busgarage in Oetwil am See. Damit schafft Zürich Platz für mehr Busse.

Für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in der Region Pfannenstiel benötigen die Verkehrsbetriebe Zürich zusätzliche Abstellflächen. Hintergrund ist das erwartete Bevölkerungswachstum von rund 25 Prozent bis 2050. Ohne neue Infrastruktur wäre ein Ausbau des Busangebots nicht möglich.

Flächenbedarf erhöht

Neben mehr Fahrzeugen spielt auch die Umstellung auf Elektromobilität eine zentrale Rolle. Gemäss den Klimazielen von Stadt und Kanton sowie der Dekarbonisierungsstrategie des ZVV sollen spätestens ab 2040 alle Dieselbusse durch Elektrobusse ersetzt werden. Ladeinfrastruktur und technische Anlagen benötigen deutlich mehr Platz als herkömmliche Busdepots.

Gewerbehalle wird Busgarage

Nach langer Suche konnten die Verkehrsbetriebe im April 2025 eine geeignete Lösung finden: eine ehemalige Druckerei an der Eichbüelstrasse 27 in Oetwil am See. Die Halle wird ab März 2026 umgebaut und soll ab Dezember 2026 Platz für rund 30 Busse bieten. Geplant sind unter anderem eine neue Erschliessungsstrasse sowie der Einbau von Garagentoren.

65,4 Millionen Franken 

Der Stadtrat bewilligt für den Kauf und die Ertüchtigung der Anlage einen Bruttokredit von 65,4 Millionen Franken. Das Areal wird im Baurecht für 99 Jahre erworben. Die Kreditbewilligung steht noch unter dem Vorbehalt der Kostengutsprache durch den Verkehrsrat des Kantons Zürich. Der städtische Anteil an den Ausgaben beläuft sich auf 890 000 Franken.

Gemeinsame Nutzung 

Die neue Busgarage ist ein Gemeinschaftsprojekt der VBZ und der Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland AG. Während zunächst die VBZ die Halle nutzen, ist ab 2035 auch eine gemeinsame Nutzung mit der VZO vorgesehen. Das Projekt stärkt damit langfristig den regionalen öffentlichen Verkehr.

Stadt Zürich/ Zürich24
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