Der Start ins neue Jahr war für die ZSC Lions durchzogen: Nach einer Niederlage in Genf und einem Sieg gegen Lausanne brauchten die Zürcher im Jura ein klares Statement – und genau das lieferten sie. Gegen den Tabellenletzten Ajoie übernahmen die Lions von der ersten Minute an das Kommando.
Malgin im Powerplay
Bereits nach knapp zwei Minuten gab es die erste Strafe gegen die Jurassier – und im anschliessenden Powerplay legten sich die Gäste den Gegner perfekt zurecht. Letztlich war es Malgin, der eine sehenswerte Passstafette zur frühen 1:0-Führung abschloss. Ajoie, deutlich unterlegen, konnte nur vereinzelt mit Kontern gefährlich werden.
4:0 nach dem Startdrittel
Die Zürcher kombinierten nach Belieben in der gegnerischen Zone, die Tore durch Balcers, Baechler und Lehtonen fielen regelmässig, und so stand nach 20 Minuten ein klares 4:0 auf der Anzeigetafel. Ein Resultat, das nicht nur den Klassenunterschied unterstreicht, sondern den Lions auch die dringend benötigte Sicherheit zurückgibt.
Reaktion der Jurassier
Im Mitteldrittel zeigte sich ein deutlich verbessertes Ajoie: Gleich zu Beginn setzten die Jurassier Akzente und erzielten den ersten Treffer. Die ZSC Lions schalteten daraufhin wieder einen Gang höher und dominierten phasenweise das Spiel, doch Ajoie verteidigte nun cleverer und machte es den Zürchern schwer.
Turbulentes Schlussdrittel
Aus dem Nichts gelang Thiry gar das erste Saisontor, und plötzlich stand es nur noch 2:4. Die Lions hatten danach wieder mehr vom Spiel. Doch fürs Schlussdrittel war wieder vieles offen - umso mehr, als Nattinen in der 51. Minute auf 3:4 verkürzte. Nun zitterten die Lions - und durften sich auf einen ihrer herausragenden Individualisten verlassen: Andrighetto setzte der Ajoie-Aufholjagd mit dem 5:3 ein Ende. Die Entscheidung!
Und nun ein Derby-Wochenende
Weiter geht’s für die ZSC Lions mit einem «Derby-Wochenende». Am Samstag reisen die Zürcher nach Zug. Am Sonntag empfangen sie in der Swiss Life Arena den EHC Kloten.