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Fussball
07.01.2026

Kunstrasen in Rapperswil-Jona blockiert

Die Sportanalage Grünfeld ist die Heimat des FC Rapperswil-Jona - und Trainingsgelände einer der grössten Nachwuchsabteilungen des Landes.
Die Sportanalage Grünfeld ist die Heimat des FC Rapperswil-Jona - und Trainingsgelände einer der grössten Nachwuchsabteilungen des Landes. Bild: Luftbild Stadtverwaltung Rapperswil-Jona
Der Bau eines neuen Kunstrasenfelds auf dem Grünfeld in Rapperswil-Jona verzögert sich erneut – diesmal durch eine Beschwerde beim Verwaltungsgericht.

Es ist eine Verzögerungstaktik, die vielen Schweizer Sportklubs zu schaffen macht. Während Bürokratie und Einzelinteressen den Prozess bremsen, müssen Vereine und Nachwuchsspieler improvisieren.

Verzögerung trotz Klarheit

Die Bürgerversammlung hatte im März 2025 klar «Ja» gesagt zum Baukredit von 2,1 Millionen Franken. Auch das Departement des Innern wies eine erste Abstimmungsbeschwerde vollumfänglich ab. Doch nun zieht ein einzelner Beschwerdeführer den Fall ans Verwaltungsgericht – und stoppt damit den Baustart.

Platzmangel im Grünfeld

Die Sportanlage ist bereits heute überlastet: Fünf Naturrasen-, drei Kunstrasen- und drei Faustballfelder werden intensiv genutzt. Durch die neue Schutzzone der Wasserversorgung gehen zusätzliche Trainingsflächen verloren. Ein neues Kunstrasenfeld wäre unverzichtbar – besonders für Kinder- und Jugendmannschaften, die wetterunabhängig trainieren wollen.

Wer zahlt den Preis?

Während die Bürokratie ihren Gang geht, verlieren die Vereine wertvolle Trainingszeit. Kritiker sprechen von einer «Verzögerungstaktik auf Kosten des Nachwuchses». Jede Woche Stillstand bedeutet weniger Trainingsmöglichkeiten und eine Bremse für die Entwicklung junger Talente.

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