Das Parlament lehnte ein dringliches Postulat von SP, Grünen, AL und EVP mit 108 Nein- zu 61 Ja-Stimmen ab. Der Vorstoss war absichtlich so formuliert, dass das Geld nicht direkt in den Gaza-Streifen fliessen sollte, sondern an Kindern, die sich bereits in Nachbarländern befinden. Die bürgerliche Mehrheit lehnte den Vorstoss dennoch ab.
Hilfe für Kriegsopfer
Mehr Erfolg hatte hingegen ein dringliches Postulat von GLP, Mitte und erneut der EVP. Dieser Vorstoss fordert jährlich 5 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds. Damit sollen Kinder unterstützt werden, die weltweit unter Kriegen leiden, also aktuell etwa auch im Sudan. Der Regierungsrat war bereit, den Vorstoss entgegenzunehmen.