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Kanton Zürich
16.01.2026

SVP Winterthur gegen Exil-Zürcher

Die SVP Winterthur will im Wahlkampf mit Wohnungsnot und teuren Mieten punkten. (Symbolbild)
Die SVP Winterthur will im Wahlkampf mit Wohnungsnot und teuren Mieten punkten. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER
Die SVP Stadt Winterthur zieht unter anderem mit dem Thema Zuwanderung und Wohnungsnot in den Wahlkampf. Kritisiert wird dabei auch die Zuwanderung aus der Stadt Zürich.

«Die massive Zuwanderung aus Zürich und dem Ausland treibt die Mieten in Winterthur in unbezahlbare Höhen», hiess in einer Mitteilung der Partei vom Freitag. Dass neben der Zuwanderung aus dem Ausland bei der Volkspartei neu auch diejenige aus der Kantonshauptstadt ins Visier gerät, ist zwar neu, aber aus Winterthurer Sicht nicht unbedingt überraschend.

«Winterthur first»

Tatsächlich verzeichnete die zweitgrösste Stadt im Kanton Zürich in den vergangen Jahren zahlreiche Neuzuzüger aus der Stadt Zürich und die Mieten sind teils kräftig gestiegen. Die SVP will das Thema offenbar nicht nur im Wahlkampf bearbeiten, sondern hat auch bereits eine Initiative dazu lanciert: Mit einer kommunalen Wohninitiative fordert die Partei nichts weniger als "Winterthurer first".

Die im November vergangenen Jahres lancierte Initiative fordert, dass bei der Vergabe von städtisch finanzierten Wohnungen Interessentinnen und Interessenten bevorzugt werden sollen, die bereits in Winterthur wohnen.

Bevorzugung von Einheimischen

Die Initiative ist damit angelehnt an die ebenfalls im vergangenen Jahr lancierte kantonale Wohninitiative der SVP, die eine Bevorzugung von Einheimischen fordert - allerdings erst, wenn die Bevölkerung der Schweiz die 10-Millionen-Marke überschritten hat.

Keystone-SDA
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