Der Ruf «Wo-Wo-Wonige?» stammt aus der linken Wohnungsnot-Bewegung der 1980er-Jahre und war jahrzehntelang auf Zürcher Demonstrationen zu hören. Nun taucht er auf Avdilis Wahlplakaten auf – bewusst provokant. Wie der kaum für seine bürgerliche Gesinnung bekannte «Tages-Anzeiger» am Montag berichtet.
Zu wenig bezahlbare Wohnungen
Der FDP-Politiker argumentiert, dass die links dominierte Stadtregierung trotz grosser Worte zu wenig bezahlbaren Wohnraum geschaffen habe. Statt Symbolpolitik brauche es weniger Hürden und mehr Anreize für Investoren.
Klare Botschaft
Kritik folgt prompt aus dem linken Lager. Ein SP-naher Historiker spricht im «Tages-Anzeiger» von «Täuschung». Doch genau diese Reaktion zeigt: Avdili trifft einen Nerv. Er zwingt Rot-Grün, sich an Resultaten statt an Parolen messen zu lassen.
Offensive Strategie
Avdili ist als erster Kandidat in den Wahlkampf gestartet und setzt auf eine offensive Strategie. Während die Konkurrenz nun nachzieht, hat der FDP-Mann die Debatte bereits geprägt – und nutzt geschickt die Waffen seiner politischen Gegner.